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Zur Philosophie und Geschichte Theil 3 (1820) Ideen ; 1
Entstehung
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der Geschichte der Menschheit. 1 3

psindungen und Erfahrungen mittheilen. Unser Ver-stand ist nur ein Verstand der Erde, aus Sinnlich-keiten, die uns hier umgeben, allmablig gebildet,so ists auch mit den Trieben und Neigungen unsersHerzens; eine andre Welt kennet ihre äußerlichenHülfsmittel und Hindernisse wahrscheinlich nickt.Aber die letzten Resultate derselben sollte sie nichtkennen? Gewiß! alle Radien streben auch hier zumMittelpunkt des Kreises. Der reine Verstand kannüberall nur Verstand seyn, von welchen Sinnlich-keiten er auch abgezogen worden; die Energie des Her-zens wird überall dieselbe Tüchtigkeit, d. i. Tugendsepn, an welchen Gegenständen sie sich auch gcübethabe. Also ringet wahrscheinlich auch hier die größcsteMannigfaltigkeit zur Einheit und die allumfassendeNatur wird ein Ziel haben, wo sic die edelstenBestrebungen so vielartiger Geschöpfe vereinige , unddie Blüthen aller Welt gleichsam in einen Gartensammle. Was physisch vereinigt ist, warum solltees nicht auch geistig und moralisch vereinigt scyn;da Geist und Moralität auch Physik sind, unddenselben Gesetzen, die doch zuletzt alle vom Son-nen-System abhangcn, nur in einer höhern .Ordnungdienen. Wäre es mir also erlaubt, die allgemeineBeschaffenheit der mancherlei) Planeten auch in derOrganisation und im Leben ihrer Bewohner mit denverschiednen Farben eines Sonnenstrahls oder mitden verschiednen Tönen einer Tonleiter zu verglei-chen: so würde ich sagen, daß sich vielleicht das

Sonne in den Beschäftigungen der Berlinischen Ge-sellschaft natursorschender Freunde. B, 2, S, 22b.