der Geschichte der Menschheit, rr
und VenuS, von mittlerer Natur. Unser Tag istwenig von einander, von den Tagen der andernaber so sehr verschieden, als umgekehrt unsre Jahre.Auch dev Tag der Venus ist deynah 24 Stunden;des Mars nicht 25 lang. Das Jahr der ersten istvon 224, des letzten von r Jahr und 322 Tagen,ob er gleich 3 ^mal kleiner als die Erde, undum mehr als die Hälfte von der Sonne entfernt ist;weiterhin gehen die Verhältnisse der Größe, desUmschwungs, der Entfernung kühn aus einander.Auf einen der drey Mittelplanctcn hat uns also dieNatur gesetzt, auf denen auch ein mittleres Verbält-niß und eine abgewognere Proportion so wie derZeiten und Räum?, so vielleicht auch der Bildungihrer Geschöpfe zu herrschen scheinet. Das Verhält-yiß unsrer Materie zu unserm Geist ist vielleichtso aufwiegend gegen einander, als die Länge uns-rer Tage und Nächte- Unsre Gedankenschnclligkeitist vielleicht im Maas des Umschwunges unsersPlaneten um sich selbst und um die Sonne zu derSchnelligkeit oder Langsamkeit andrer Sterne; sowie unsre Sinne offenbar im Verbältniß der Fein-heit von Organisation stehen, die auf unsrer Erdefortkomm.en konnte und sollte. Zu bepdcn Seitenhinaus gibt es wahrscheinlich die größesten Diver-genzen. Lasset uns also, so lange wir hier leben,yuf nichts, als auf den mittelmäßigen Erdevcrstandund auf die noch viel zweydeutigcre Menschentugendrechnen. Wenn wir mit Augen des Merkurs in dieSonne sehen und auf seinen Flügeln um sie stiegenkönnten; wenn uns mit der Raschheit des Saturnsund Jupiters um sich selbst, zugleich ihre Langsam-keit, ihr weiter großer Umfang gegeben wäre, oder.