der Geschichte der Menschheit. 7
monie, Güte und Weisheit aber diese meine Muttergehört, je fester und herrlicher die Gesetze sind, aufder ihr und aller Welten Daseyn ruhet, je mehrich bemerke, daß in ihnen Alles aus Einem folgtund Eins zu Allem dient: desto fester finde ich auchmein Schicksal nicht an den Erdenstaub, sondernan die unsichtbaren Gesetze geknüpft, die den Erd-staub regieren. Die Kraft, die in mir denkt undwirkt, ist ihrer Natur nach eine so ewige Kraft,als jene, die Sonnen und Sterne zusammen hält:ihr Werkzeug kann sich abrciben, die Sphäre ihrerWirkung kann sich andern, wie Erden sich abreibenund Sterne ihren Platz andern; die Gesetze aber,durch die sie da ist, und in andern Erscheinungenwieder kommt, ändern sich nie. Ihre Natur istewig, wie der Verstand GokteS, und die Stützenmeines Daseyns, (nicht meiner körperlichen Erschei-nung,) sind so fest, als die Pfeiler des Weltalls.Denn alles Daseyn ist sich gleich, ein unihcilbarcrBegriff; im Gröffestcn sowohl als im Kleinsten aufEinerlei) Gesetze gegründet. Der Bau des Weltgc-bäudes sickert also den Kern meines Daseyns, meininneres Leben, auf Ewigkeiten hin. Wo und werich seyn werde, werde ich seyn der ich jetzt bin,eine Kraft im System aller Kräfte, ein Wesen inder unabsehlichen Harmonie einer Welt Gottes.
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