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Zur Philosophie und Geschichte Theil 3 (1820) Ideen ; 1
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Ideen zur Philosophie

schaftlichen Mittelpunkt in Raumen, die mit ihrerGröße und Dichtigkeit im Verhaltniß sind, munterund unablässig umher drehen; ja nach eben diesenGesetzen sich um einige derselben Monde bilden undvon ihnen festgehalten werden. Nichts gibt einen soerhabnen Blick, als diese Einbildung des großenWeltgebäudeS; und der menschliche Verstand hatvielleicht nie einen weitern Flug gewagt und zumTheil glücklich vollendet, als da er in Coperni-cus, Kepler, Newton, Hugens »nd Kant*)die einfachen, ewigen und vollkommenen Gesetze derBildung und Bewegung der Planeten aussann undfest stellte.

Mich dünkt, es ist Hemsterhuis, der esbeklagt, daß dies erhabene Lehrgebäude auf denganzen Kreis unserer Begriffe die Wirkung nichtthue, die es, wenn cs zu den Zeiten der Griechenmit mathemalhischer Genauigkeit fest gestellt wäre, aufden gelammten menjchlichen Verstand würde gethanhaben. Wir begnügen uns meistens, die Erde alsein Staubkorn mizusehcn, das in jenem großenAbgrunde schwimmt, wo Erden um die Sonne, wo

*) (Kants) allgemeine Naturgeschichte undTheorie des Himmels, Königsb. und Leipz.

Eine Schrift, die unbekannter geblieben ist,als ihr Inhalt verdiente. L-amberl in seinenkosmologischen Briefen bat, ohne sie zu ken-nen, einige mit ihr ähnliche Gedanken geäußert,und Bode in seiner Kenntniß des Himmelshat einige Muthmaßungen mit rühmlicher Erwäh-nung gebrauchet.