Zoo IV. Auch eine Philosophie
der Wissenschaft des Krieges, desbürger-lichen Lebens, der Schiff-Fahrt, der Re-gierung — man brauchte sie nicht mehr: es wardMaschine, und die Maschine regiert nur Einer.Mit einem Gedanken! mit einem Winke! — dafürschlafen auch wie viel Kräfte! Geschütz erfunden,und damit welche Nerve roher körperlicherKriegsstarke, und S e e le nkr i e g ss t q r ke, Ta-pferkeit, Treue, Gegenwart in einzelnen Fallen, Ehr-gefühl der alten Welt ermattet! Das Heer ist einegedingte, Gedynkenkraft-willenlose Maschine gewor-den, die ein Mann in seinem Haupte lenkt,und die er nur als Pantin der Bewegung, alseine lebendige Mauer bezahlt, Kugeln zu werfenund Kugeln aufzufangen. Im Grunde also, würdeein Römer und Spartaner vielleicht sagen, Tugen-den im innersten Heerde des Herzens weg ge-brannt, und verwelkt ein Kranz militärischerEhre — und was ist au der Stelle? der Soldatist erster Lohndiever des Staats in Helden-Lwerey —>siche seine Ehre und Beruf! Er ist — und mitleichter Mühe die Reste von einzelnen Exi-st e n zen g e sp r e ng t: die a lt g o th i sch e Fr ey-heitskandc: E i g e n t h um s fo rm en, das
elende Gebäude in schlechtem Geschmack! in Grundgeschossen und zerstört, wird in seinen kleinen Trüm-mern so dicht blockirt, daß Land, Einwohner,Bürger, Vaterland manchmal wohl etwas,aberHerr undKnecht, Despot und Liverey-en - Diens r jedes Amts, Berufs und Standes,vom Bauer bis zum Minister und vom Mini-ster zum Priester alles ist. Heißt Landes H o-heit! verfemte Staats kunst! neue philo so-