Vom ersten Augurium
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Allerdings kam auf den ersten Hervor-tritt daselbst viel und Alles an; ungelehrten Ga-liläern stand dabei Manches schreckhaft im Wege.Bekannt ists nämlich, daß in Judaa Gelehrte undUngelehrte nicht nur clafsifch, sondern fast Reli-gionskrastig unterschieden waren; als Staub undAsche, alsein Erdcnvolk, das nichts vom Gesetzweiß, waren die Ungelehrten tief verachtet. *) (Jvh.7 - 49 >)
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Von einem, der als Lehrer öffentlich auftrat,erwartete , ja foderte man in den damaligen äußerstrabbinischcn Zeiten, Gelehrsamkeit, Vor-trag. Er mußte des Gesetzes, der mancherleiAuslegungen des Gesetzes kundig, kurz ein Mannder siebenzig Sprachen seyn, wenn seinVertrag Gehör finden sollte. **) Wie daher MoscS,
*) Wer hierüber nicht die Sprüche der Rabbinenselbst zu Rathe ziehen kann, lese den Anhang zuEuchcls jüdischen Gebeten, (KLnigsb.1786.) Massachet Aboth mit den Anmer-kungen , oder Antons Entwurf der jüdischenGebräuche, (Abschn. 2. Kap. 3 . Helmst. r? 5 r.)oder was er sonst von jüdischer Literaturmeynungzur Hand hat. Es steht an zwanzig Orten.
**) Rcimarus Abhandlung cls 35ssssorik>cis
clrii I.XX. linZuarrurr poritis. Uanil,. 17Z1.verdiente in der Velthu fischen Sammlung