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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
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514
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Von Gottes Sohn,

Einsam ermattet die Seele und verhauchtsich in unkraftige Seufzer; die Gemeinschaft Meh-rerer, die sich einander beistchen, helfen, bessern,aufmuntcrn, vermehrt tausendfach Muth und Kräfte.So standen in unfern Unternehmungen Wir allefür Eins; in der ersten Verfolgung stand ich undPetrus zusammen. (Apost. 3. 4 .) Unser beider sie-gende Freudigkeit gab allen unfern Brüdern Mulh :( 4 , i3 33.) dieser erste kleine Sieg gründete dieKirche. So lange Ihr liebelos, einzeln, ohne ge-genseitiges Zutrauen, ohne Duldung persönlicherFehler egoistisch da stehet, lachet der Dämon übereuch Egoisten und neue Christus. Wer aber miteigner Aufopferung das Gute allenthalben zu nutzenweiß und muthvvll fördert, der ist in unsrerZahl, im Bunde mit allen Guten und Edlen derErde. Denn alle Gute, wenn sie des Namenswcrth sind, wirken auf Einen, zu unserm Zweck;allenthalben gibt es nur Eine Christenge-meine."

45.

Wundert ihr euch, daß wir das Reich, gegenwelches wir kämpften, ein Reich der Dämonennannten? Handeln Die, die das Unheil der Weltfcsthalten und befördern, anders als Dämonen?Kein Thier wüthet gegen sein Geschlecht, wie Men-schen gegen einander wüthen; auch sind die Vvr-urtheile, die Leidenschaften und Gewohnheiten, wor-auf sich das streich dieser Geister stützt, so verbündetund in einander geschlungen, daß keine Schlangeberührt wird, ohne daß sich alle in einander ge-