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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
Entstehung
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512
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Von Gottes Sohn,

Das ist das Gericht, das über sie verhängtist, und in ihrem Unsinn selbst ruhet. Der Haßgegen die Wahrheit ist sein eigner Todfeind, sichselbst eine bittere Strafe. Er macht sich, er machtandre unglücklich, die durch ihn oder unter ihmleiden, hält allen Fortgang des Guten auf, undwill die eiserne Nacht mit Bollwerk umklammern."

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,,Was gibt es gegen diesen Feind des Lichtsfür Waffen? Nur Licht, nur Wahrheit. DasLicht muß fortleuchten, bis die Finsterniß weiche:denn eben weil es Licht ist, kann es Tag schaffen,und die Nacht vertreiben. Ich habe euch meinenChristus in fortwährendem Kampf mitdem Re ich e d e r Na ch l g ez eigt, und die Schlupf-winkel seiner Gegner bemerket; zuletzt, da dasLicht um sie am hellestcn schien, ward Er ihrOpfer. Konnten sie aber das Licht tädten, das ausihm in die Seelen Vieler, selbst Einiger aus ihrerMitte, gestrahlct war? Nein! dies Licht blieb undwirkte. Eben durch seinen Tod und Hingangglänzte es Heller auf; sein Entwurf, sein Vorbildim Leben und Tode ging wärmer hervor; das Reichder Lüge gewann nicht, sondern verlor durch dieseVerfolgung. Glaubet ihr, daß ohne diese erlebtenErfahrungen wir zu Ausbreitung und Berlheidigungseines Entwurfs tüchtig gewesen wären? DasTraurigste, das wir erleben konnten, der Tod un-sers Herrn, ward uns also die größeste Wohlthat.Indem wir sahen, wie gefaßt Er dazu war, wie

Er