der Welt Heilands
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diesen Altären begraben, die nicht genannt seynwollten, weil ihr Ziel und Lohn in einem höherenReich lag! Die Urheber der edelsten, der daurend-sten Institute des Christenlhums zum Besten derMenschheit sind vergessen oder von der Fabel er-funden, weil sie um eine Erdcnunsterblichkeit nichtbesorgt waren. Sie dachten nicht egoistisch; dafürist aber auch der Egoismus ihr unversöhnlicherFeind. Er verhöhnt jedes Werk, dem sich nichteine enge Persönlichkeit aufdrückte; verächtlicher istihm nichts, als christliche Dcmuth, d. i. derNicht-Egoismus.
3i.
Daß der Bund des Ehristenthums sich inson-derheit durch Werke der Menschenliebe em-pfohlen habe, ist aus den Bekenntnissen seinerFeinde selbst klar. Man nahm sich der Armen,der Gefangenen, der Unglücklichen, der Kinder an,war mild gegen die Sklaven, treu im Dienst, undallenthalben ohne Anmaßung; bei den damaligenharten und unglücklichen Zeiten war dies kein klei-nes Verdienst, ja für die gesunkne, leidende Mensch-heit eine Arznei und Wohlthat. Völker zu unter-drücken, Länder zu erobern und zu verwüsten, derUeppigkeit Hülfsmittel zuzuführen, oder diese zuverfeinern, darauf ging freilich das Ehristenthumnicht aus; eben aber unter diesen Uebeln litt da-mals der römische Erdkreis. Das Ehristenthumkam ihnen mit sanfter Macht, mit einer Allgc-fälligkeit zu Hülfe, die ihm nur sein Feind zurLast legen kann. Wer einen treulosen Sklaven