rer halte, da sic bestimmen wollten, was nicht zubestimmen war, und was zum Christenthum nichtgehörte), dennoch beweisen: daß alle diese Sektenals solche dem Christcnthum nicht nur nicht gescha-det, sondern das eigentliche Evangeliumgar nicht berühret haben; neuere noch unwe-sentlichere Streitigkeiten haben dem Christcnthum,wie schon Paulus von allen Sekten gesagt hat, nichtgeschadet, sondern ausgeholfen. Das bloße Be-kenntnißchristenthum wäre zum stehenden Pful ge-worden , hätten diese Winde es nicht gereget. Ichhoffe auf eine Zeit, da man sich schämen wird, so-wohl in der Philosophie als im Ehcistenlhum irgendeiner Sekte, welche cs auch sey, seinen Namen zugeben, oder sie zu verfolgen. Das reine Christcn-thum duldet alle, und hat keine Sekten: Ein
G o t t u n d V a ter u n se r All er und in u Il-se rm Beruf wir alle Brüder, BrüderChristi, Brüder gegen einander.
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Nicht aus Religionsstreitigkeiten; der Aufhaltdes Reichs Christi rühret wo anders her. Indessenist er der Kommende! In allen Wellbegeben-heiten nahet sein Reich: denn cs ist das Geschäftder Vorsehung, cs ist Zweck, Charakter, ja die Wur-zel des Menschengeschlechts, dies Geschäft auszuführen.An der allgemeinen Tendenz hiezu läßt sich nichtzweifeln; Indessen hat auch hier Christus beiallen weggcrissenen oder wcgfallcnden Larven unsabermal auf den rechten Punkt gewiesen: „Trauetkeiner Larve. Das Reich Gottes ist inwendig in Euch."