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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
Entstehung
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,324 Vom Erlöser der Menschen.

Instituts bewirkt worden, das sonst wahrscheinlichuntergegangen wäre. Alle drei Begebenheiten zeig-ten, daß die Vorsehung aufs nächste und aus-zcichnendste ihre Hand an dem Werk habe, dasdurch Christum zu Stande kommen sollte. Sostellen Evangelien und Apostel die Sache vor undsagen beim letzten großen Zeichen (cri/zra)Gotthat Jesum dadurch vor aller Welt als den Herrnund Christ erwiesen." Diese Ereignisse gehörenalso in den Gang der Geschichte; ihre Wirkungthcils durch den Eindruck, den sie auf die Gemü-thcr machten, thcils durch das, was als Thatsacheaus ihnen folgte, liegt in der gestifteten Religionals Factum aller Welt vor Augen. Ohne derglei-chen Ereignisse (man nenne sie Fügungen der Vor-sehung, oder Zusammentreffen der Umstande oderwie man wolle) würde dies Werk in der Art,wie es geschehen ist, nicht ausgcführt worden seyn.

Auch die Wunder, die durch Christum gescha-hen, waren im Kreise der damaligen Zeit Beför-derungsmittel des Rufs, des Ansehens Christi,seiner Beglaubigung vor der Menge, zugleich aberauch des Hasses seiner Feinde, und endlich, (inson-derheit die Belebung des Lazarus zu Bethanien,nahe vor Jerusalem) Beschleunigungsmittel seinesTodes. Durch alles das ward der Rath der Vor-sehung vollbracht und ihr Werk ausgeführct.Gotthat den Göttlichen, sagt Petrus, mit Thaten undWunderzeichen erwiesen, ihn aus vorbedachtemRath in die Hand seiner Feinde gegeben: dann er-wecket und dadurch zum Herrn und Christ erhoben.(Apost. 2 , 22 . 23. 32. 33. 36.) Dies ist Ge-