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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
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236 , Vom Erlöser der Menschen.

dessen sie sich selbst schämten, den heilsamen Rathgab: „habt Salz bei euch und habt Friede unter„einander." (Marc. 9, 5 o) Wie er nichts abge-schmackteres und unnützeres als verwittertes Salzkannte; (Matth. 5 , i 3 .) so war sein Salz zurechter Zeit gewürzt und würzend. Er antworteteJedem nach seiner Weise, nicht nach dem, wasdieser sagte, sondern was er dachte. „Man hatdie Bemerkung gemacht, sagt Baco, daß mancheAntworten unsres Erlösers auf die Fragen, dieman ihm vorlegte, nicht zu passen scheinen; daskommt aber daher, weil er die Gedanken der Fra-genden nicht aus den Worten, sondern in ihnenselbst erkannte, mithin auf die Gedanken, nichtauf die Worte antwortete." (Matth. 9, 4. Joh.r, 47. Kap. 2, 23 — 25 .) Manche dieser genia-lischen Antworten Christi sind eines großen Com-mentars fähig, z. B. „Niemand flicket ein alt,,Kleid mit einem Lappen von neuem Tuch; der„neue Lappe reißt ein Stück vom alten Lumpen,,ab und der Riß wird arger. Man fasset jungen,,Most nicht in alte Schläuche, er zerreißt die„Schlauche, der Most wird verschüttet und die„Schläuche selbst sind nicht mehr brauchbar. In„neue Schläuche gehört junger Most."

Oder: „Niemand, der des alten Weins ge-„wohnt ist, verlangt nach jungen Weinen; er„spricht: der Alte ist besser."

Oder: „Wem so!! ich meine Generation ver-gleichen? Kindern, die auf dem Markt sitzen„und rufen gegeneinander: wir pfeifen euch und