Nom Erlöser den Menschen.^ 227
und welch ein Zeugniß für ihn ist das Work diesesrohen Menschen, als er das Geld hinwarf: „Esreuet mich, daß ich unschuldig Blut verrathen habe,"und sich davon machte und erhieng. — Wie baldJesus die Herzen gewann und die verschiedenstenMenschen oft in einer einzigen Unterredung sich eigenmachte, zeigt leine ganze Geschickte. Vorzüglich zeigt esdas Betragen seiner Freunde und Feinde bei seinemAusgange aus der Welt; daher jenes Zeugniß, dasman dem Josephus zuschreibt, es nicht unrecht alseinen Eharakierzug Ehristi bemerkt, daß er seinenFreunden eine unzerstörliche Liebe eingeflcßt habe:,,auch nachdem er gekreuzigt war, ließen die nicht„ab, ihn zu lieben, die ihn einmal geliebt hatten."Die Schriften der Apostel und die Gesinnungen,die sie ihren Schülern, z. B. Ignatius, Poly-karpus von ihm einflößtcn, bezeug,» dies gnugfam.Als eine Socielat brüderlicher Liebe undEintracht bei reinen Sitten und einer heirernDenkart sollte sich das Christenthum aufrecht erhal-ten und fortpflanzen; als eine Socicietat undDenkart, nicht als eine bloße Lchrschule, mußteChristus cs also zuerst im Umgänge mit einigenerlesenen Freunden gründen. Er wollte ihnen seineDenkart an bilden, nicht etwa blos ein lehren.
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Jedoch auch Lehre war nothig; und damitChristus seinen erwählten Schülern auf einmal ei-nen Begriff vom ganzen Zweck seines und ihres
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