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Nom Erlöser der Men schenk
Wüste, wie rauh sie auch seyn mochte, wenigstensdas Signal einer möglichen Rettung.
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Unter vielen andern kam zur Tauft Johannesauch ein junger Mann von dreißig Jahren, Jesusvon Nazareth. Der Täufer, der sein unsträf-liches Leben kannte, (denn ohngcachtet des langenAufenthalts Johannes in der Wüste konnte ihm dieLebensführung und der Charakter seines Verwand-ten und Jugendfreundes nicht unbekannt gebliebenseyn) „Johannes wehrete ihm und sprach:" „ich„bedarf wohl, daß ich von Dir getauft werde, und„du kommst zu mir?" „Für Leute von deinerUnsträflichkcit ist nicht meine Tauft." — Jesus ant-wortete! „Laß cs also seyn! Wenn du zu dieserVerkündigung und Tauft Beruf hast, so gebühretauch mir, einer göttlichen Verordnung zu folgen."— Unbefangen also kam Jesus zu dieser Weihung;und ohne Erwartung dessen, was sich dabei zutrug,kaufte ihn Johannes. —
Zu unsrer Zeit hat man ein Verstandniß, einegeheime Ucbereinkunft zwischen beiden, dem Tau-fenden und dem Getauften argwohnen wollen; of-fenbar gegen den Zusammenhang der Geschichte.So wenig etwas Arges dabei gewesen wäre, wennJohannes diesem Jesus zugetrauet hätte, ein Retterseiner Ration werden zu können; so wenig wardieses der Fall: denn Johannes erwartete geradeeinen ganz andern, einen Mächtigen, der dakommen müßte. Ihm gibt er Feuer und Wurf-