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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
Entstehung
Seite
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Vom Erlöser der Menschen,

bewohnte, einen sehr ausgezeichneten Cha-rakter, gleichsam eine eigne G ej st e sp h y si y g n o,wie erworben. Da öS lange Zeit ein umherziehen-des friedliches Hirtenvolk war, so erzählte es sichin seinen Gezelten, wie sein Stammvater in diesenGegenden fremd, aber von Gott sehr geliebt gewe-sen ; wie dieser oft mit ihm als Freund zum Freun-de gesprochen, ja mit ihm sine Gast- und Bundes-freundschast errichtet, ihm für seine Nachkommen-schaft viele Versprechungen gethan, und diese alsAbkömmlinge seines Bundes - und Gastfreundesgleichsam an Kindcsstait ausgenommen habe. Deß-halb sep der älteste Sohn verstoßen und der jüngste.Über welchem die Bundcsfreundschaft gemacht wor-den , habe dem Freunde sogar aufgcopferl werdensollen, da er dem Vater daun als ein Lohn undPfand seines erwiesenen Zutrauens zum zweitenmalvom Himmel wiedergeschenkt sey. Dies Zutrauenzum Gott ihrer Vater ward also die ersteNationalpflicht dieses Volkes, in welcher, nachmehreren Geschichten ihre Väter durch alle Erfah-rungen ihres Lebens geübt worden.*) Zuweilenseyen ihnen Engel, d. i, Ab ge sendete diesesGottes erschienen; ein rettender Schutzgeist habe siebegleitet und mit sichtbarem Segen die kleine wehr,lose Völkerschaft belohnet. Die Erzählungen hie-von, lauter patriarchalische Hirtenseenen, samintder Lebensweise selbst, bei welcher dies Volk längeryls ein Jahrtausend blieb, gaben seinen Wünschenund Hoffnungen in Gesängen, Vorstellungen und

«Z r, Mos, rs, his zu Ende des Muchs,