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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
Entstehung
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174
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174 Don der Auferstehung,

gen die Apostel deutlich:Christus habe die Ber-wefung nicht gesehen; Gott könnte es nicht zeige-nden, daß seinen Auserwahltcn die Verwesung nurberühre." Ist Tod die Trennung der Seele vomLeibe, so sagen sie:er ward dem Körper nachgctödtet; aber, lebendiggcmacht dem Geiste nach,ging er und predigte im Hades." Ist endlich Toddie Lösung des Bandes Leibes und der Seele, derStillstand, das Aufhören ihrer den Leib belebendenKräfte: so sprach Christus:in deine Hände be-fehle ich meinen Geist! " Er verschied, er ath-mete aus; todt ward er vom Kreuz genommen,mit Speccreien und Leinen umhüllt, begraben.*)

*) In den ersten Jahrhunderten finde ich Nieman-den, der am Lode Christi gezweifelt hatte, so-bald er einen körperlichen Leib dem Gekreuzigtenzugestand. Die Gnostiker, Manichäer,Theopaschiten, Aphthardoceten u. f.die da behaupten, der Sohn Gottes sey So-xc» Pm-r«ou-v gestorben, läugneten auch dieLeibhaftigkeit seines Körpers. Im vorigen Jahr-hunderte, dem Streitjahrhundert der Theologen,ward zwischen zwei berühmten Faculräten einKampf geführt, ob nach dem Lode Christi einelocale Entfernung der Seele vom Kör-

per, oder eine Auflösung des Bandes zwischenLeib und Seele (-.um?) vorgewaltet. Wortkämpfedieser Art im dunkeln Schattenreich, in welchemkeine Parthei gewesen, werden hoffentlich nieWiederaufleben. Christus war wirklich gestorben,