als Glauben, Geschichte und Lehre. 147
zerstöret; sie hat sich aus ihr, wie der Geistaus der Materie losgewunden, und fortdauerndes Leben, eine persönliche Unzerstörlich-keit ans Licht gebracht, (2. Tim.
1, ic>.) die christlicher Glaube wurde. Lasset unssehen, was hierin liege.
22.
Die Vorstellungsart Pauli scheint folgende:
r. Sobald er abscheide, sey er beiChristo, in seinem Reich, bei seiner Person, imGenuß seines Lohnes. (Philipp, i, 23. 2. Cor.
5,8. 2. Tim. 4, 18.) Nothwendig war dies
seinem Geist nach: denn sein Körper, (das Fleisch,die irdische Hütte) blieb auf der Erde.
2. Den Keim zu dieser Unsterblich-keit setzt Paulus nicht als ein nothwendiges Na-turgesetz in die Beschaffenheit unsrer psychischenSeele; sondern in den Geist, (nwen/all) das Un-terpfand eines zukünftigen Mitlebens und Zusam-menseyns mit Christo.
3. Das künftige Mitleben mit Christo warden Aposteln also eine Freundes- eine Fami-lienhoffnung; geistiger und edler, als jeneGeschlechts - und Nationalhoffnung der Juden.
4- Zur Zeit der letzten, großen Of-fenbarung seines Reichs sollten alleVöl-ker vor seinem Nichtcrstuhl erscheinenund vor ihm Recht nehmen. Uebcr die Weise,wie dies geschehen werde, drücken sich die Apostel
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