als Glauben, Geschichte und Lehre. >46
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„Ein bloßes Glcichniß, wird der Gegner sagen,das hier weder beweiset, noch erläutert. Mit demSamenkorn unsrer Natur bringen wir Frucht fürdiese Welt, indem sich unser Geschlecht, wie jedeGattung Früchte, fortpflanzet und vermehret. Ausder tobten Asche aber entstehet keine neue Frucht;und der Phönix, den einige Kirchenvater als Sinn-bild der Verjüngung anführten, ist ein erdichtetesWesen. Das Ereigniß, das Paulus vorausseht,hat also kein Aehnliches in unsrer sichtbaren Natur.Und wenn er fortfahrt: „Es wird gesaet verwes-
„lich; und stehet unverweslich auf. Es wird gesaet„in Unehre, und steigt herrlich empor; kraftlos„wird es gesaet und steigt hervor in Macht. Ein„Leib, den die Seele belebte., wird hingesenket;„ein Leib, den der Geist belebt, stehet auf: denn„gibt es einen beseelten Leib, so gibt es auch ei«„nen geistigen Leib." (i. Cor. i 5 , 42 — 44.) sofahrt der Gegner fort und sagt: „Den beseelten
Leib kenne ich, den geistigen Leib kenne ich nicht.Ich sehe nicht ein, wie das Verwesliche unverwes-lich, das Schwache stark, das Todte lebendig her»Vorgehen könne." u. f.
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Dem Apostel müssen dergleichen Zweifel schonin Korinth gemacht seyn: denn er erklärt sich imzweiten Briefe an eben diese Gemeine weiter: „Wir„wissen, sagt er, daß wenn unser irdisches Haus,„diese Hütte, abgetragen wird, daß wir ein Ge-Hcrders Werke z. Rel. u. Theol. XI. K