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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
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144
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144 Von der Auferstehung^

Oder wenn dieses über unsre Kruste geht, lassetuns selbst dazu bereit werden, und als thatigeHaushälter im Dienst der Menschheit auf des ge-rechtesten Tages Ankunft warten. Mögen die Zei-ten sich enden, wie sie sollen; ihr Ende wollenwir nicht erleben. Unfern jüngsten Tag aber ken-nen wir; er ist der letzte unsrer Tage.

18.

„Also auch das jüdische Mährchcn von Aufer-stehung der Tobten wirst du uns glaubhaft machenwollen? eine Fabel, die von jeher im Christcnthumzum Spott und zum Aberglauben gedient hat."Als jüdisches Mahrchen gebe ich sic ganz und garauf: denn daß die Tobten mit ihrem Fleisch undGebein, wie solches in die Gruft gesenkt worden,ja selbst mit ihren Kleidern, Mahlzeichen und Lei-bcsgebrechen aufstchen; daß, wenn sie ausser Judäabegraben sind, sie unter der Erde sich dahin walzen,sodann vom Messias geheilt, getröstet, ergötzt oderzur Pein verdammt werden sollen, möge der Ebräerglauben. Ich bedaure cs, daß die herzliche Stelledes armen Hiobs, (19, 23—27.) die gar nichthieher gehört, zu solchem Haut - und Fleischglaubcngemißbraucht worden. „Fleisch und Blut," sagtPaulus, „können ins Reich Gottes nicht eingehn;„das Verwesliche kann nicht erben das Unverwes-liche. Du Narr, was du säest, ist ja nicht der„Leib, der werden soll, sondern ein bloßes Samen-korn; Gott aber gibt ihm einen Leib, und jedem„Samenkorn in seiner Gattung einen eignen Leib;„also auch die Auferstehung der Tobten." (1. Cor.iS, So. 36 . 33 ,)

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