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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
Entstehung
Seite
142
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»42 Von d er Auferstehung,

den, theils auf ältere Aussprüche der Prophetengegründet.

r 3 .

Da wissen wir nun aber bei diesen alternAussprüchen:

1. Daß sie sä mmtlich national waren.Den Juden war Judäa Himmel und Erde;mit ihrer Religion und ihrem Tempel war allesvollendet. (omvreXre« onwvos.)

2. Das Reich ihres Messias begrenztedies Ende; dies war der fröhliche Horizont, nachdem sie hinausblicklen. „In den letzten Tagenwirds geschehen," war dabei ihre ganze Chronologie.

3 . Bis dahin verkürzte oder vcrlängte sich dieAussicht; „zuletzt schoben sich die Zeiten und die„unerwartetsten Aufschlüsse dicht auf einander."„In denselben Tagen wird dies geschehen," wardabei ihr ganzer Kalender.

14.

Christus, der kein Chronolog der Zukunft seynwollte, der ausdrücklich sagte: „von dem Tage„und von der Stunde weiß niemand, auch des„Menschen Sohn nicht; es gebühret euch nicht zu„wissen Zeit oder Stunde" (Matth. 24, 36 .Apost. r, 7.) folgte der Sprache der Propheten.So deutlich er z. B. den Untergang Judäas vomEnde der Welt unterscheidet: so knüpfte er beidedennoch durch ein „bald nach diesem" an ein-ander. (Matth. 24.)

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