tl.
Wenn dieser Betrug vorhanden ist, sollten undmüßten wir ihn nicht ins Licht stellen? Wer, alsrin Feiger, könnte dabei noch in falscher Dämme-rung fortschleichcn ? Sage man nicht: „Das Chri-stenthum lehre gute Moral, auch diese Erdichtungselbst sey wenigstens eine schöne Allegorie, ei-ne moralische Dichtung." Wer wollte voneinem so ungesunden Boden am Ufer des Todten«meers Trauben lesen, die man anderswo auf ge-sunden Höhen reicher und besser haben könnte?
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Denn mit dieser- Erdichtung oder vielmehr mitdiesem zeitlebens und für alle Zeitalter fortgesetztenBetrüge, hatten diese Apostel nicht die ganze LehreChristi verderbet? Sie hätten den Leichnam desHerrn gestohlen, in den Himmel zur Rechte desEwigen versetzt, um unsere Aufmerksamkeit vcnseiner Siltcnlehre abzuziehen und solche auf seinePerson, auf eine erdichtete Perfon, auf ei-nen erstandenen, verklärten, erhöhetcnChristus zu richten, der nie erstanden ist, de»nie verklärt worden. Ihn sollen wir anbcten, vonIhm allein alles Gute, alle Mitwirkung hoffen,in Ihm den Weltrichter, mit ihm alle Freuden derkünftigen Welt erwarten; und er läge im Staube!
i3.
Jedem Beklagten vergönnet man einen Vcr»theidigcr; und einem Rechtschaffenen , der des Be-truges bezüchtigt ward, beizustehcn, ist, wie mich