Völker war mit ihr verbunden. Beides sollte,bei der großen Palingenesie der Dinge, der Messiasbewirken, und eben dadurch diese Palingenesie voll-enden. Den Gerechten würde bei der Auferstehungalles Gute vergolten werden; dies war die Aufer-stehung des Lebens. Ueber das ungerächete Böseder Bösen würde der Messias richten und zwischenden Völkern entscheiden; dies war die Auferstehungzum Gericht. Christus bedient sich hiebei der her-gebrachten und gewöhnlichen Formeln seiner Zeit,die er, wo er nur kann, zu einem geistigen Sinnumlenket. Mehrere feine Sätze der Humanität hater in die Gleichnißrede: „wenn des Menschensohn„kommen wird" eingekleidet; und wenn seine Jün-ger mit der Forderung des Lohns in der zukünfti-gen Welt auf ihn losdrangen, wie trefflich wußteer sie zurecht zu weisen! (Matth. 19, 21. 27 —So. Kap. 20, 1 — 2S. u. f.)
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Es folgte hieraus, daß Jesus von Nazareth,wenn er als Messias erschien, er den gegebnen Be-griffen zur Folge, eben auch als der große Wie-derbringcr der Dinge, mithin als Wclt-richter, als Entscheider zwischen denVölkern, alsErwccker der Tobten u. f.angesehen werden sollte: denn alle diese Bestim-mungen waren im herrschenden Zeitbegriff vomMessias verbunden. Nicht also nur in Gleichnissenstellte sich Christus mehrmals als den Richter derWelt dar, sondern auch in freien Aussprüchen, mitBetheuerungen, und zuletzt vor seinem Richter. Er