als Glauben, Geschichte und Lehre. 93
„seines Thcils sind, versuchen ihn und reitzcn ihn„auf." Lauter Anwendungen der ersten GeschichteMoses. — Den frühzeitigen Tod der Lieblinge Got-tes betrachtet der Verfasser dieses Buchs, als ober die Aufnahme Hcnochs commentirte: „Der Ge-rechte, ob er wohl gestorben zu seyn scheinet; er„ist in Ruhe. Denn er gefiel Gott wohl und war„ihm lieb, und ward hinwcggenommen aus dem„Leben unter Verbrechern. Hinweggerissen ward„er, daß die Bosheit seinen Verstand nicht ver-rückte, und Betrug seine Seele verführte. Wer„bald vollkommen ward, hat lange gelobet." —Selbst den Lohn der Gerechten, die Strafe der Bö-sen, und das dabei gehaltene Gericht schildert er inder Sprache der alten Propheten. „Alsdann wird„der Gerechte stehen mit vieler Freudigkeit entgegen„denen die ihn peinigten und seine Mühe schmah-„tcn. Erschrocken werden sie ihn sehn und sich ent-setzen, daß er so wunderbar erhalten ward. Und„werden unter sich voll Reue sprechen und mit be-klemmtem Alhem seufzend sagen: Das ist der,„den wir einst verspotteten! Wie ist er nun ge-zahlt zu Gottes Söhnen! sein Erbtheil ist in„der Erwählten Zahl." sWeish. 1, i3. 14. 2 ,23— 25. 4 , 7—14. 5, r — 5.)
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Bekannt ists nämlich, daß die Propheten dieRevolutionen ihres Volks als Gerichts-tage Gottes schildern, da er sich aufmacht,zwischen den Völkern zu richten. So wirdseine Herniedcrkunft, sein entscheidendes Urtheil