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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
Entstehung
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89
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als Glauben, Geschichte und Lehre. 89

quickenden Heil-Rose: das Schattenreich giebtseine Tobten wieder." (Jes. 26, 19.) Dieserschöne patriotische Zuruf, der dem Volk auch inder größesten Gefahr Hoffnung und Zutrauen ge-bietet, ist das Vorbild und die klassische Stellealler Auferstehung der Todten worden; und offen-bar liegt ihm das angenehme Bild einer wieder»aufgrünenden Saat zum Grunde.

11»

Nach Jesaias konnte also Ezechiel, daer sein Land wie ein Thal voll erstorbener Gebeinesähe, den dürren Gebeinen weissagen, daß Othemin sie kehren, daß sie zur vorigen blühenden Gestalterneuert, wieder aufleben würden. Denn langstvorher hatte auch Hoseas zu seinem Volke gesagt:Kommt, wir wollen wieder zu Jchovah. Er hatuns zerrissen; er wird uns heilen. Er hat unsgeschlagen; er wird uns auch verbinden. Er wirduns lebendig machen nach zweien Tagen; undam dritten aufrichten, daß wir vor ihm leben.Aus dem Schattenreiche will ich sie erlösen; vomTyrannen, dem Tode, will ich sie erretten. EinGift will ich dir seyn, 0 Tod, Verheerung dei-nem Reiche." (Ezech. 87. Hos. 6, 1. 2.13.14.)

12.

Wenn also ein späterer Prophet weissaget:Viele, die im Staube der Erde schlafen, werdenerwachen; einige zur fortdaurendcn Glückseligkeit;andre zu ewiger Schmach und Schande:" so hat-ten auch diese Worte dem ersten Zusammenhänge