als Glauben, Geschichte und Lehre. 87
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Das Schattenreich war, wie sein Name sagt,eine Versammlung kraftloser Schatten,denen von ihrem Vermögen, von ihren Reichlhü-mecn nichts, als etwa die Sucht, solche noch jetztzu besitzen , nach solche. Auch hieraus entstandenbeschämende, rührende, tröstende und schrecklicheBilder; von welchem allen die Folge war, daßNiemand als der Unglückliche sich gern ins Schat-tenreich wünschte.
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Um desto lauter ward der Dank, daß GottDiesen und Jenen seiner Lieblinge dafür bewahrt,daß ec ihn dem gierigen Schlunde des Orkus ent-rissen habe. Mehr als Ein Gequälter hatte daslichtlose Antlitz der Abgründe gesehen und die Strö-me der Untcrwclt'rauschcn gehöret; in dieser undjener Lebensgefahr halte er von den Fallstricken desheimtückischen Jagers, des Todes, sich umschlungengefühlet; und wenn er befreit war, wie dankte erGott, dem Erretter vom Tode, und genoßden Alhem der erquickenden Oberwelt mit neuenZügen! Eines der höchsten und liebsten Bilder derAllmacht Gottes ward es also: ,,Der Herr tödtet
„und machet lebendig; er führet ins Schattenreich
ganze Lehre bei den Ebraern einen andern Wegnahm, diesen Anlaß nicht ganz ausschließen. Dieim Traum erscheinenden Verstorbenen gehörtenals eeS-oz« eben selbst zum Schattenreiche.