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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
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Von der Gabe der Sprachen

lische Allerheiliqste ein und stiftete eine ewigeErlösung. Nie wird der ebraische Opfer- undSklavendienst mehr wiederkommen auf Erden; dieRaupe ist verweset, und die Psyche dieser Hülledavon geflogen. Die menschliche Vernunft hat sichgelautert und gereinigt; sie kann nie mehr zum jü-dischen Kälber - und heidnischen Götzendienst zurück-kehren.Jegliche neue Zunge, die uns diese Frei-heit vorbereitet, verkündigt und verschafft hat,,,sollen wir segnen."

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Die Zeit konnte nicht ewig dauren, da EinVolk der Erde sich für das erwählte heilige Volkausgab, alle Gnaden Gottes in sich schloß, allenSegen der Völker aus sich ableitcte, und auf sichzurückführte. Nicht nur mußte der Zaun zerbro-chen werden, der dies hartsinnige Volk von denVölkern der Erde schied; (aufserlich war dies langstgeschehen;) sondern wunderbarer Weise sollten Ei-nige dieses Volks sogar als Werkzeuge gebrauchtwerden, die Mauern zwischen andern Völkern all-mahlig selbst abzutragen, und der Geist ihrereignen Schriften mußte dies bewirken.Sie, denen alles dienen sollte, mußten jetzt allenVölkern dienen; sie, die es fest geglaubt hatten,daß Gott, mit Ausschluß Aller, nur Ihr Gott sey,mußten selbst zu andern Völkern die Botschaft tra-gen:nur Ein Gott sey aller MenschenVater." Aus ihren heiligen Schriften warddiese geistige Glosse gezogen; Dank einem Jeden,der sie zog, der ihre Verbreitung und Feststellung