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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
Entstehung
Seite
59
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Um der Grazien willen! würde ein Griechegesagt haben; Paulus Ausdruck ist heiliger undstarker. ,,Jenc himmlischen Genien, schamhafte,reine und edle Geister, die selbst sich vor Gott ver-hüllen, sie, die sein Angesicht schauen, und nurden reinsten Anblick lieben, sie, deren Gegenwartwir auch bei Kindern scheuen sollen, daß ihr Augemit keiner Geberde geärgert werde, sie sind die un-sichtbaren Zuschauer, Theilnehmer und Wächterunsrer Versammlung. Eine enthusiastische Nednerinmit unverhülltem Haupt ist ihrem Blick anstößig."Wie edel gedacht! wie fein und sittsam gewarnet!

oder St sagt mehr, und in eben

solcher Kürze saget Paulus es zart und gleich-sam nur andeutend. Den Ebraern waren dieEngel reine, sittsame Wesen, die Verhüllung,Dcmuth und Bescheidenheit lieben. So erscheinensie bei Jesaias, (Jes. 6, 2.) so nennet sie Chri-stus, als die Wächter unschuldigerKinder, (Matth.18, io.) so erscheinen sie in der Apokalypse.(Kap. si, i», 7, 11. iu u. f.) Daß, wiedie Jüdische, so auch die christliche Versammlungwahrend dem Gebet und der Verhandlung heili-ger Sachen als ein himmlisches Zion, alseine Vereinigung der Ober- und Unter-welt gedacht wurde, ist aus mehreren Stellen,aus Ebr. ii, 222H. aber sehr deutlich; undes sind schone Ideen aus dieser Vorstellungsarterwachsen.