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Von der Gabe der Sprachen
genblicken großer Bewegung verschwindet beinah derUnterschied der Geschlechter.
18.
Wie aber? wenn in der korinthischen Gemeineauch diese Sitte ins Anstößige zu gehen ansieng?Milde und sanft, aber zugleich ernst und strengetritt Paulus da auf, und leget dem in der Ver-sammlung lautbetenden, oder weissagenden Weibedie Decke der Bescheidenheit vors Antlitz, (i. Cor.io, 32 u. f.) „Werdet nicht anstößig, meine„Brüder, weder Juden noch Griechen, noch der„Gemeine Gottes. Wie ich in Allem Allen gefäl-lig werde und nie mein Bestes suche, sondern das„Beste vieler; so ahmt mir nach, wie ich Christo„nachahme. Ein Mann, der in der Versammlung„betet oder öffentlich redet, spreche mit unbedecktem„Haupt; eine weibliche Verhüllung würde sein„Haupt entehren: denn Er stehet als das Haupt„einer Familie da, Gottes Bild, Gottes Ehre.„Das Weib ist des Mannes Ehre, sie gehöret zu„ihm, als dem Haupte; betet sie also öffentlich„oder weissaget sie, so thue sie es mit vcrhülletem„Haupt. Eine Unverhüllte, die sich als Prophetin„und Beterin öffentlich darstcllt, verlaugnet den,,weiblichen Anstand so weit, als ob sie eine Ehr-lose, eine Beschorene wäre. Man beschere sie also,„wenn sie unvcrhüllet sprechen will! — Nein! das„redende Weib in öffentlicher Versammlung verhülle„und bewahre ihr Haupt um der Engel willen."*) —
*) A«! St sagen die Griechen; St