am ersten christlichen Pfingstfest. Sr
„reden, aber auch so werden sie mich nicht verstehen,„spricht der Herr. Und so ist auch die Gabe der„Zungen ein Zeichen nicht eigentlich für die Gläu-bigen, sondern für die Ungläubigen, da die öffent-liche Rede zur Erbauung Gegentheils nicht für„Ungläubige, sondern für Gläubige ist " So we-nig die angezogene Stelle des A. T. von eigentli-chen fremden Sprachen spricht, in denen Gottmit seinem Volk, ihm etwa mit Fleiß unverständ-lich, sprechen wollte: so wenig kann der verstän-dige Paulus diese Ausschweifungen der KorinthischenGemeine für wirkliche Wunder gehalten haben:er nennt sie ja offenbar eine Kindheit ihres Ver-standes, d. i. Kindereien. Was er sagt, ist dieses.Ueberhaupt sey die Gabe der Zungen im Anfängedes Ehristenthums mehr für die Ungläubigen ge-geben , sie aufs Christenthum aufmerksam zu ma-chen ; als zu einem fortdauernden Mittel der Er-bauung der Christen gegen einander. Diese Erbau-ung könne nur durch eine Anrede a n einander,durch Unterricht, Lehre, oder durch ein gemeinschaftlichesLob Gottes geschehen; nicht aber durch abgebrocheneOrakelsprüche, durch mystische Glossen, durch iso-lirte Ekstasen. Die möge allenfalls Jeder für sichhaben, sie schickten sich, wenn sie nicht ausgelegtwürden , auf keine Weise in die Versammlung.Denn, fährt er fort:
iE, citirt Paulus. Die 70 hatten übersetzt:klttt st« und
hatten es aufs Gespött des Volks selbst gezogen»D 2