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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
Entstehung
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am ersten ch rkstlichen Pfingstfest. 4 »

und versprach ihnen dieKraft der Feuertaufe, den,,Geist, der ihnen alles aufschließen sollte, damitsie Zeugen scyn könnten unter allen Völkern, bisan die Enden der Erde." (Apost. r, 3 8.)Der Geist erscheinet; und aufgeschlossen steht ihnendies alles da. Verklärt ist ihnen der Gesalbte ausallen Prophezeihungen und Anstalten vergangenerZeiten, in allen Hoffnungen und Erwartungen derZukunft. In jeder Auslegungsart, in allen Deu-tungen und Sprachwcisen erscheint Christus; unddas Wort des Geistes darüber spricht für alle inallen Zungen. Seine Lehre und Denkart, seineHoffnungen und Erwartungen, findet jeder in ih-ren heiligen Sprüchen («noPAe^lacre) undLobgesängen; von der bloßen Verwunderungsteiget er also zum Beifall und mit den Verkündi-gern zur höchsten Freude.

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Lese man die unmittelbar folgende Anrede Pe-trus , die der Menge dies Wunder erkläret; leseman die Briefe der Apostel, ja die Evangelienselbst, so charakteristisch für ihren Urheber jede dieserSchriften geschrieben scyn möge; in Allen stimmtder Geist dahin überein:Jesus sey Christ, derSohn Gottes, das Ziel und der erfüllte Inhaltaller Propheten." Apostel und Evangelisten deu-ten, jeder auf seine Weise, um in jedemUmstande der alten Weissagung (ngoP^rcra /Xcocrcr^s)seinen Christus zu finden. Matthäus setzt seinauf daß erfüllet werde," Johannes setzt seinefeinen Anspielungen und allegorische