am ersten christlichen Pfingstfest. SI
14.
Nothwendig giengen manche dieser Auslegun-gen nicht nur aus - sondern auch wider einander;es entstanden Schulen und Sekten, nachdem eineoder die andre der Auslegungsart dieses oder jenesLehrers folgte. Hebräer und Hellenisten trenntensich; Synagogen entfernter Provinzen theilten sichin Zungen und Sprachen. Oft, erzählt man sogar,habe bei dem Wettkampf und Streit ihrer Weiseneine Stimme vom Himmel entschieden. Aber allediese Zungen und Sprachen, glaubte man, werdeam Ende der Tage der Geist Gottes vereinen: einHirt werde erscheinen, dessen Stimme alle Heerdenerkennten und hörten. Parther und Meder undElamitcr, alle Auslegungen und Sekten würdenmit einerlei Lippen Gott preisen. *)
15.
Und siehe! nach Lukas Erzählung war dieseneue Zeit da. Die Zahl der fünfzig Tage war er-füllet; das Fest der neuen Gesetzgebung füralle Völker angebrochen: das Sausen vom Him-mel erschallt; zertheilte Feuerzungen schweben um-her; der Geist, der die Völker vereinigen sollte,erfüllte jeden dieser Aeltesten der ersten Ehristenver-
tation an: Usimar. pai. et sil. äe airssrori-k»is 8^neärli I.XX. linguaoum geritis. Hamb.>7Sl.