am ersten christlichen Pfingstfest. 3i
schweben umher;*) sanft aber und ruhig laßt sichder Geist auf einen Jeden unter ihnen nieder. WieIsrael dort versammlet war, kommt hier die Menge
*) Ueber wenige Orte der Schrift ist die klassischeGelehrsamkeit von larndainibus ignikns, vonraelüs der Erscheinung der Götter, von Ungewit-tern, unter denen sie erschienen u. f. so unsäglichzusammcngehauft worden, als über diese. Hierwar kein Ungcwitter; es war ein Schall vomHimmel als eines gewaltigen Win-de s, d e r d a s H a u s e r f ü llt e. Das Unge-witter stimmte zum Geist des N. T. nicht; wohlaber der Wind, (71-2,,/,«) ein gewaltiger Hauch,ein Schall vom Himmel. Blitze erschienen nieals zerthcilte Feuerzungen; sie wurden bei denEbräern diesen auch nie verglichen, sondern viel-mehr dem Funkeln des gezucktenSchwerts, leuchtenden ausgeworfe-ncn Stricken, zischenden Pfeilen; wel-ches Alles hier nicht hingehöret. Feuer zungewar bei den Ebraer» ein gewöhnlicher Ausdruckfür Flamme (Jcs. S, nh.), so wie sie auch Zun-gedes Meers für Meerbusen sagten. Z e r-theille Flammen erschienen also, die ruhigschwebten, nicht wie Blitze umherfuhren; sie er-schienen ihnen, ein Ausdruck der Vision;die Begeisterten sahen in diesem Gesicht, daß dieLaufe des feurigen Geistes jetzt da sey,(Matrh. 3 , 11.) die sie sich eben unter solchemBilde dachten. Warum der Geschichtschreiber inErzählung der Bision den Ausdruck Feuerzun-ge, zerrheilte Zunge für schwebende