24 Bon der Gabe der Sprachen
„schlagen und den Unterdrücker vertilgen. Die Herr-lichkeit Jehovahs sollte offenbar werden, weil alle„Welt sehe, daß des Herren Mund redet. Aus„der Quelle der Glückseligkeit würde jeder schöpfen;„und von jedem Ströme der Glückseligkeit rinnen.„Söhne und Töchter sollten weissagen; die Aelte-„sten prophetische Traume haben, die Jünglinge„patriotische Gesichte sehen; selbst über Sklaven„und Sklavinnen wolle Gott seinen Geist ausgies-„sen, und durch sie die allgemeine Glückseligkeit„befördern." So lauteten die Verheissungen; undwie natürlich, daß Petrus sich diese zueignete, daer sie an sich, da er sie an andern erfüllet sah.Alle in der festen Ucbcrzeugung des Anbruchsdieser neuen Zeiten, alle mit Muth und Freudevon innen gestärkt, den Aufgang dieser Sonne zubefördern; und durch göttliche Kraft, durch disBekanntschaft mit Christo dazu erlesen.
n.
Jetzt begreift man, warum Einigen Zuhörernam Pfingstfest dies ein Spott werden, und, wennsie die ganze Begeisterung zu künftigen Hoffnungeneiner süßen Trunkenheit zuschrieben, sie dennoch ei-ner Antwort darauf nicht unwürdig seyn konnten.Man sieht zugleich, warum andre sich blos ver-wunderten und sagten: „was will das werden?"indem sie sich weiter nicht zu fassen wußten. Visendlich Petrus aufstand, und ihnen entwickelte, daßder Inhalt und Zweck der Propheten kein andrergewesen, als diese Zeit zu schildern, zu erweckenund vorzubereiten, die jetzt da sey. Wem diese