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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
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Von der Gabe der Sprachen

finstern Lande scheinet es Helle. Du machtest derVölker viel; damit machtest du der Freuden nichtviel; aber einst wird man vor Dir sich freuen,wie man sich freuet in der Erndte, wie man fröh-lich ist, wenn man Beute austheilet. Denn allerKrieg wird verbannt, und alles blutige Kleid mitFeuer verzehret werden. Denn ein Kind ist unsgeboren; Uns ist ein Sohn gegeben, auf dessenSchulter der Stab der Herrschaft ruht. Er heißtWunderbar im Rath, als Held ein Gott, einVater des Volkes auf ewige Zeit, des FriedensFürst. Und seines Friedens wird kein Ende seyn,und seines Reichs kein Ende, das durch Gerech-tigkeit befestigt steht. (9,2 7.) Der Wolf,,wird bei dem Lamm einkehren; der Pardel ruhigbei dem Vöckchen liegen; mit Löwen gehen Käl-ter und Schaafe auf der Weide; ein kleinerKnabe führet sie. Der Säugling spielet an derSchlangenhöhle; das kleine Kind greift an denBasilisk; auf meinem ganzen heiligen Berge istnichts Verletzendes, nichts Schädliches. Dennalles Land ist voll Erkenntniß Gottes, wie Wasserfüllen den Occan." So im ganzen Jefaias, sobei allen Propheten; wer ist, der bei der Wieder-geburt und Morgenröthe solcher Zeiten nicht vollfreudigen Geistes würde? Und von der Anwen-dung dieser Prophezeiungen auf ihreZeiten sind die Reden und Briefe der Apostel voll.

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Es ist also nicht zu verwundern, wenn alleerste Bekehrten des Ehristenthums voll Freude und