Erster Abschnitt.
1 .
-^ie Homileten haben nicht Unrecht, wenn sie daSchristliche Psingstwunder, die plötzliche Mit-theilung ungelernter fremder .Spra-chen,*) dem Opfer- und Weihnachtwunder aufkeine Weife nachgesetzt wissen wollen: denn welchesonderbare Begebenheit ist auch eine plötzliche Mit-theilung ungelernter, fremder Sprachen! Um sosonderbarer, je anschaulicher sie sich im Kreisemenschlicher Gedanken und ihres bekannten Aus-druckes zuträgt.
2 .
Sprache ist die Denkart eines Volks nach ge-wohnter Weife von alten Zeiten. SobaldSprachen da sind, kann ein Einzelner sie nicht er-finden; er muß sie lernen. Der Genius derselben
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*) Apost. r. u. f.