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Religion und Theologie Theil 10 (1829) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 2
Entstehung
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^)n dm Briefen, das Studium der Theologie be-treffend , die von den verschiedensten und der Sacheverständigsten Richtern weist ausgenommen sind,hatte ihr Verfasser den Zweck, dem studirenden Jüng-linge wahrend seiner akademischen Jahre zu Hülfezu kommen und hie und da sein Urthcil zu leiten.Ein System oder einen aurauin ucacismiouirr,deren wir schon sehr viel haben, war dabei seineAbsicht nicht.

In den vorangezcigten Briefen, die mit demvorigen Buch nicht anders Zusammenhängen, alswie sich der Tag aus der Dämmerung des Morgenshebet, wird der Inhalt allgemeiner und auch fürsolche, die nicht Theologen sind, aber Religion undTheologie kennen wollen, wie der Verfasser hofft,nicht unbclchrend seyn. Er führt seinen Theophconjetzt zur Uebersicht dessen, was er gelernt hat, zurfreien Beurtheilung desselben und allmählich zurUebung, insonderheit bei dem bildsamsten und wich-tigsten Theile der Menschen, der Jugend. Er be-gleitet ihn zuletzt in sein Amt und lehrt ihn dieverschiedensten Verhältnisse der Menschen kennen,auf welche Religion wirkt und auf welche sie nichtwirkt: welche Lehren und Gebräuche durch Mißbrauchund Unverstand gemein geworden, und welche ur-sprüngliche Achtung und Ehrfurcht sie verdienen: sodaß er seinen Zweck erreicht fühlte, wenn diese Schriftein Handbuch des Jünglings, der von Akademienkommt, des angehenden Predigers und auch einLieblingsbuch derer würde, die Religion, Theologie,und ihre äußere Einrichtung zu schätzen gesetzt oderzu lieben geneigt sind.