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Religion und Theologie Theil 10 (1829) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 2
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124
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Briefe,

Was ich nun sah, das könnt' ich richten »

Was mir fürkam, das könnt' ich schlichten,Was mir aufgeben, ward vollend!,

Was die Augen gsehen, machten die Hand-

Noch war kein' Stell' mir ausgelecrt,Wiewohl ich wol der besten werth.

Jedoch dacht' ich: nit jede PfarrWird für dich seyn die lange Harr'.

Gleichwohl muß styn diaconirt,

Und dann bald drauf wohl pastorirt,

So g'räths denn auf das Dccanat,

Bis daß du wirst mein Herr Prälat:

Will man dich denn zum Probst auch haben»

So mangelts dir nit an den Gaben.

Doch b'hül mich Gott vorm Harzen-Wald,

Den Bergen und den Klüften kalt:

Dann mein Bauch ist an Wein gewähnt,

Darum des Bacchus Gau mir ziemt.

Da kann ich noch mein Glück erschleichen.Inzwischen mich mit Wein bereichen:

Es geht doch so, wer wenig hcttDer kommt nit von seiner ringen Stät.

Soll ich meinen Karren weiter führen,

So muß nichts mangeln an dem Schmieren.

Noch mußt' einen Paß ich thun quittiren,Daß ich auch möcht' die Kanzel zieren.

Es gschwand mir manchmal vor den Leuten,

So ging mir aus die Red zu Zeiten:

Da mußt' ich andre zu mir bringen,

Die mehr umgangen mit den Dingen,

Alle die, so gute Postillen gemacht.

Und sonst der'n Namen bochgeacht,

Die mußten mir «ol unter die Preß,