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Vorrede.
Schrift „von der Nutzbarkeit des Predigkamtes,"pur yeranlaßte, (wie er es wiederholt und deut-lich gesagt hat)— das sah man als eine Streitschriftgegen diesen, damals wie poch jetzt allgemein ver-ehrten Mann und als blos gegen ihn gerichtetNN. (Denn der Handwcrksgeist weiß Streit gegenSache und gegen Person selten gehörig zu son-dern) Herder schickte sein Buch Herrn Spaltung mitder größten Unbefangenheit selbst zu: sie befremdeteSp. und noch mehr der Brief. Es entstand einkleiner Briefwechsel zwischen ihnen , und wahrschein-lich Hallen sie sich bald verstanden, da beideeinander aufrichtig Hochschatzten — als sich, ohneWissen und Willen Herrn Spaldingssein Dritter, nun auch verstorbener, ungestümzwischen sie einhrangt?: ein damals bedeutenderAhcologe, der Herder» gar nicht zu schätzen verstand,auch gar nicht geahnet zu haben scheint, was ausdem jungen feurigen Mann noch werden könnte —'mit einem, mit den heftigsten Insulten erfülltenBrief an Herder selbst, ganz in dem höchst gemeinenwegwerfenden Fon, wie man damals in der Allg.d. Bibl. von ihm zu reden pflegte — der sah garp i ch k s in dem Buch als Schwärmerei, „aufge-triebene Imagination," absichtliche BeleidigungenSchaidings, dichtete H. ins Angesicht die niedrigstenGesinnungen und Absichten an u, s. f.
Diesen würdigt? Herder keiner Antwort, be-klagte sich aber bitter darüber gegen Hrn. Spaltung;pnd bald hatte der Briefwechsel auch mit ihm einEnde, Das Buch selbst, und die unten (Num, VII.)verkommende Schrift beweisen hinlänglich, daßNicht persönliche Abneigung gegen den