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Zur Philosophie und Geschichte Theil 6 (1820) Ideen ; 4
Entstehung
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143
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der Geschichte der Menschheit. 143

3 . Unter solchen Umstanden konntesich in Gallien die er.ste R e ichsve rfa s-suug eines den eschen Volks aus zeichnen-der entwickeln, als in Italien, Spanien,oder in Deutschland selbst. Der erste Schrittzu einer ringsum beherrschenden Monarchie war durchKlodwiq gelhan, und sein Vorbild ward stille Reichs-rcgcl. Trotz der vftern Theilung des Reichs, Trotzder innern Zerrüttungen desselben durch Unthaten imKönigshause und die Zügellosigkeit der Großen, zer-fiel cs doch nicht: denn es lag der Kirche daran,den Staat als Monarchie zu erhalten. Tapfre undkluge Kronbeamte traten an die Stelle ohnmächtigerKönige, die Eroberungen gingen fort, und man ließlieber Klodwigs Stamm ausqclm, als einen der gan-zen römischen Ebristcnhcit unentbehrlichen Staat sin-ken. Denn da die Verfassung deutscher Völker al-lenthalben eigentlich nur auf Persönlichkeit der Kö-nige und Kronbeamten ruhcte, und in diesem Reichzwischen 'Arabern und Heiden darauf besonders ruhenmußte; so vereinigte sich alles, ihnen in diesemGrenzreiche den Damm entgcgenzusetz.n, den glück-licherweise das Haus Pipins von Heristall machte.Ihm und seinen tapfern Nachkommen haben wir'szu danken, daß den Eroberungen der Araber sowohlals dem Fortdrange der nord - und vstlichen^Vvlkcrein Ziel gesteckt war, daß diesseit der Alpen wenig-stens ein Schimmer der Wissenschaft sich erhaltenund in Europa endlich ein politisches System deut-scher Act errichtet worden ist, an welches sich nntGüte oder Gewalt andre Völker zuletzt knüpfen mr.p-tcn. Da Karl der Große der Gipfel dieser um ganz