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Zur Philosophie und Geschichte Theil 6 (1820) Ideen ; 4
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Ideen zur Philosophie -c.

in allen Landern besitzen Benediktiner, die sie zumTheil urbar gemacht haben. Auch in allen Gattun-gen der Littcratur thaten sie, was mönchischer Fleißthun konnte: einzelne Männer haben eine Bibliothekgeschrieben, und ganze Kongregationen es sich zurPflicht gemacht, durch Erläuterung und Herausgabezahlreicher Werke insonderheit des Mittelalters auchlitterarische Wüsteneyen urbar zu machen und zulichten. Ohne den Orden Benedikts wäre vielleichtder größeste Theil der Schriften des Altcrthums füruns verloren; und wenn es auf heilige Aebte, Bi-schöfe, Kardinale und Päbste ankommt: so füllet dieZahl derer, die aus ihm hervorgeganqcn sind, mitdem was sie veranstalteten, selbst eine Bibliothek.Der einzige Gregor der Große, ein Benedikti-ner, that mehr, als zehn geist- und weltliche Re-genten thun konnten; auch die Erhaltung der altenKirchenmusik, die so viel Wirkung auf die Gemütherder Menschen gehabt hat, sind wir diesem Ordenschuldig.

Weiter schreiten wir nicht. Um von dem zureden, was unter den Barbaren das Ehristenthumwirkte, müssen wir diese erst selbst ins Auge neh-men, wie sie in großen Zügen nach einander ins rö-mische Reich einzichn, Reiche stiften, meistens vonRom aus gefirmelt werden, und was zur Geschichteder Menschheit daraus ferner folget.