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scharen desselben Völkerstammes sind, wenn manihre Sprachen vergleichet *). Es ist ungewiß, wieweit hinab die Lappen und Finnen einst in Norwe-gen und Schweden gewohnt haben; das aber istsicher, daß sie von den Ständischen Deutschen im-mer höher hinauf bis an den nordischen Rand ge-trieben sind, den sie noch jetzt inne haben. An derOstsee und am weißen Meer scheinen ihre Stammeam lebendigsten gewesen zu feyn, wo sie nebst eini-gem Tauschhandel auch Seeraubcrcy trieben; inPermien oder Biarmeland hatte ihr Götze Jumalaeinen barbarisch-prächtigen Tempel; hier gingen alsoauch vorzüglich die nordisch-deutschen Abenteurer hin,zu tauschen, zu plündern, und Tribut zu fordern.Nirgend indcß hat dieser Dolksstamm zur Reife ei-ner selbstständigen Kultur kommen können, woranwohl nicht seine Fähigkeit, sondern seine üble LageSchuld ist. Sie waren keine Krieger wie die Deut-schen ; denn auch noch jetzt nach so langen Jahrhun-derten der Unterdrückung zeigen alle Volkssagcn und
*) S. Bü t tn e r s Vergleichungslabellen der Schrift-arten, Gatterers Einleiiung zur Universal?Historie, Schlötzcrs allgemeine Nordische Ge-schichte u. f. Das letzte Buch (Th. 3>. der fort-gesetzten allgemeinen Weltgeschichte ) ist eineschätzbare Sammlung eigner und fremder Unter-suchungen über die Stamme und alte Geschichteder nordischen Völker, die den Wunsch nach meh-reren Zusammenstellungen solcher Art von Arbei-ten eines Ihre, Suhm, Lager bringu, a. erreget.