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Ideen zur Philosophie
seinen Kindern, richtete die Stadt ein, feierte Trium-phe, ward endlich erschlagen und als ein Gott an-gcbctet. Siehe da die einfachen Punkte, uni welchesich nachher das Rad der römischen Begebenheitenunaufhörlich walzet. Denn wenn nun mit der Zeitdie Elasten des Volks vermehrt, verändert oder ein-ander entgegengesetzt werden; wenn bittre Streitig-keiten entstehen, was für die Elasten oder Zünftedes Volks und für welche derselben cs zuerst gehöre?wenn Unruhen über die wachsende Schuldenlast derBürger und die Bedrückungen der Reichen sich erhe-ben, also auch so manche Vorschläge zur Erleichte-rung des Volks durch Zunftmeister, Vertheilung derAecker, oder die Rechtspflege durch einen Mittlern,den Ritterstand gethan werden, wenn Streitigkeitenüber die Grenzen des Senats, der Patrizier undPlebejer bald diese, bald jene Form annehmen, bisbeide Stande sich unter einander verlieren; so sehenwir in alle diesem nichts als nothwendigc Zufalle einerroh zusammengesetzten, lebendigen Maschine, wie derRömische Staat innerhalb der Mauern einer Stadtscyn mußte. Ein Gleiches ists mit den Vermeh-rungen obrigkeitlicher Würden, da die Zahl derBürger, der Siege, der eroberten Lander und dieBedürfnisse des Staats wuchsen: ein Gleiches mitden Einschränkungen und Vermehrungen der Trium-phe, der Spiele, des Aufwandes, der männlichenund väterlichen Gewalt, nach den verschiedenen Zeit-altern der Sitten und Denkart; lauter Schattirun-gcn jener alten Stadt-Einrichtung, die Romulus zwarnicht erfand, sie aber mit so fester Hand hinstellte,daß sic bis unter die Gewalt der Kaiser, ja fast bisauf den heutigen Tag der Grund der Römischen