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Zur Philosophie und Geschichte Theil 5 (1820) Ideen ; 3
Entstehung
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der Geschichte der Menschheit, aor

verewigen! Alke diese Reliquien stehen oder liegenwie eine heilige Sphinx, wie ein großes Problemdu, das Erklärung sodcrt.

bin Theil dieser Werke, die zum Nutzen dienenoder gar der Gegend unentbehrlich sind, erklärt sichvon selbst: dergleichen sind die Erstaunenswürdige

Kanäle, Damme und Katakomben. Die Kanäledienten, den Nil auch in die entfernten Tkcilc Ae-gyptens zu leiten, die jetzt durch den Verfall dersel-ben eine- todte Wüste sind. Die Damme dientenzu Gründung der Städte in dem fruchtbaren Thal,das der Nil überschwemmet und das als das ei-gentliche Herz Aegyptens, den ganzen Umfang desLandes nähret. Auch von den Todtcngrüfccn istswohl unlaugbar, daß sie, außer den Religions-Ideen,welche die Aegyvter damit verbanden, sehr viel zuder gesunden Luft dieses Reichs beigerrageu undKrankheiten vorgebeugt baden, die sonst die Plagenasser und heißer Gegenden zu scyn pflegen. Aberwozu das Ungeheure dieser Hohlen? woher und wozudas Labyrinth, die Obelisken, die Pyramide»? wo-her der wunderbare Geschmack, der Sphinxe undbolossen so mühsam verewigt hat? Sind die Ae-gypter aus dem Schlamm ihres Nils zur Original-nalion der Welt entsprossen? oder wenn sie anderswoher kamen, durchweiche Veranlassungen und Triebeunterschieden sie sich so ganz von allen Völkern, dieringsum sie wohnen?

Daß die Aegypter kein eingebohrnes Urvolk sind,zeigt, wie mich dünkt, schon die Naturgeschichte ihresLandes: denn nicht nur die alte Tradition, sondernjede vernünftige Geogenie saget es deutlich, daß das

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