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Zur Philosophie und Geschichte Theil 5 (1820) Ideen ; 3
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Ideen zur Philosophie

auch ihre Hauptstadt Schin-yang zu einem Tribu-nal, wie Peking, eingerichtet werden mögen; auchdie zahlreichen Mongolischen Horden, die, demgrößesien Theil nach, unter der Herrschaft von Sinastehen, sind, ungeachtet ihrer roheren Sitten, nichtganz ohne Sinesischcn Einfluß geblieben, Ja, wennbloß der friedliche Schutz dieses Reichs, unter wel-chen sich auch in der neuesten Zeit die Torguts,flon,oc>n Menschen stark, begaben, eine Woblkhat derMenschheit ist: so hat Sina auf diese weiten Erd-striche billiger, als je ein Eroberer, gewirket. Mehr-mals hat es die Unruhe» in Tibet gestillt lind inaltern Zeiten bis ans Easpischc Meer seine Handgebreitet. Die reichen Gräber, die in verschiednenStrichen der Mongolei) und Tatarep gefunden wor-den, tragen an dem, was sie enthielten, offenbare"Denkmahle des Verkehrs mit Sina, und wenneinst in diesen Gegenden cultivirtere Nationen ge-wohnt haben, so waren sic es wahrscheinlich nichtohne näheren Umgang mit diesem Volke,

Die Insel indeß, an welcher sich die Sinesenden größten Nebenbuhler ihres Fleißes erzogen ha-ben, ist Japan. Die Japaner waren einst Barba-ren und, ihrem gewaltthätigcn, kühnen Ebaraklernach, gewiß harte und strenge Barbaren; durch dieNachbarschaft und den Umgang mit jenem Volk,von dem sie Schrift und Wissenschaften, Manufak-turen und Künste lernten, haben sie sich zu einemStaat gebildet, der in manchen Stücken mit Sinawetteifert oder es gar übertrifft. Zwar ist, demCharakter dieser Nation nach, sowohl die Regierung,als die Religion harter und grausamer, auch istan einen Fortgang zu feiner» Wissenschaften, wie sie