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Zur Philosophie und Geschichte Theil 5 (1820) Ideen ; 3
Entstehung
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ihren Einfluß verbreitet. Es ist dabey die Fragenicht, ob diese Lander dem Sinesischcn Reich unter-worfen gewesen oder unterworfen geblieben; wennsie an seiner Einrichtung, Sprache, Religion, Wis-senschaften, Sitten und Künsten Thcil nahmen,so sind sie eine Provinz desselben im Gebjelh desGeister.

Eoschin-Sina ist das Land, das von Sinaam meisten angenommen hat, und qcwissermassenseine politische Pflanzstadt gewesen; daher die Aehn-lichkcit zwischen beyden Nationen an Temperamentund Sitten, an Wissenschaften und Künsten, inder Religion, dem Handel und der politischen Ein-richtung. Sein Kaiser ist ein Vasall von Sina, unddie Nationen sind durch den Handel enge verbun-den. Man vergleiche dies geschäftige, vernünftige,sanftmüthige Volk mit dem nahe gelegenen tragenSiam, dem wilden Arrakan u. f.; so wird manden Unterschied wahrnehmcn. Wie indeß kein Ab-fluß sich über die Quelle erhebt: so ist auch nichtzu erwarten, daß Eoschin-Sina sein Vorbild übcr-treffe; die Regierung ist despotischer als dort, seineReligion und Wissenschaften ein schwächerer Nach-hall des Mutterlandes.

Ein Gleiches ists mit Tuukin, das den Si-nescrn noch näher liegt, obgleich wilde Berge csscheiden. Die Nation ist wilder; das Gesittete, wassie an sich hat, und welches den Staat erhalt, Ma-nufakturen, Handel, Gesetze, Religion, Kenntnisseund Gebrauche sind Eines,sch; nur wegen des südli-cher» Himmclstrichs und des Charakters der Na-tion rief unter dem Mutterlande.