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Zur Philosophie und Geschichte Theil 4 (1820) Ideen ; 2
Entstehung
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der Geschichte der Menschbeit. 255

tat bestimmt war, sollte von seinem Ursprünge a»ein Vrudergeschlecht aus Einem Blut, am LcitbandeEiner bildenden Tradition werden, und so entstanddas Ganze, wie noch jetzt jede Familie entspringt,Zweige von Einem Stamm, Sproßen aus Einen,ursprünglichen Garten. Mich dünkt, jedem der dascharakteristische unsrer Natur, die Beschaffenhut undArt unsrer Vernunft, die Weise, wie wir zu Be-griffen kommen und die Humanität in uns bilden,erwägt, ihm müße dieser auszcichnende Plan Gottesüber unser Geschlecht, der unS auch dem Ursprüngenach vom Thier unterscheidet, als der angemessenste,schönste und würdigste erscheinen. Mit diesem Ent-wurf wurden wir Lieblinge der Natur, die sic alsFrüchte ihres reifsten Fleißes, oder wenn man will,als Söhne ihres hohen Alters auf der Stelle bervor-brachte, die sich am besten für diese zarten Spät-linge geziemte. Hier erzog sie solche mit mütterli-cher Hand und hatte um sie gelegt, was vom erstenAnfänge an die Bildung ihres künstlichen Mcnschcn-Eharakters erleichtern konnte. So wie nur EineMenschenvcrnunft auf der Erde möglich war und dieNatur daher auch nur Eine Gattung Vernunft-fähiger Geschöpfe hervorbrachte: so ließ sie diese

Vernunftfahigen auch in Einer Schule der Spracheund Tradition erzogen werden und übernahm selbstdiese Erziehung durch eine Folge von Generationenaus Einem Ursprung.