der Geschichte der Menschheit. 253
seines Verfalls ungeachtet, der genetischen Anlagenach, die geistreichsten und erhabensten Menschen.
Wie aber die andern Welktheile? Daß Europasowohl an Menschen als Thicren meistens aus Asienbesitzt sei und wabrschcmlich einem großen Theilnach noch mit Wasser oder mit Wald und Morastenbedeckt gewesen, als das höhere Asien schon cultivirtwar, ist sogar auS der Geschichte crweiolich. Dasinnere Afrika kennen wir zwar noch wenig: dieHöhe und Gestalt seines mittleren Bergrückens in-sonderheit ist uns ganz fremde; indessen wird ausmehreren Gründen wahrscheinlich, daß dieser Wasser-arme und große Strecken hinein niedrige Welttheilmit seinem Erdrücken schwerlich an die Höhe undBreite Asiens reiche. Auch Er ist also vielleicht lan-ger bedeckt gewesen und obwohl der warme Erdgürtelsowohl der Pflanzen - als Thierschöpsung daselbst eineignes kräftiges Gepräge nicht versagte: so scheinet
eS doch daß Afrika und Europa nur wie Kinder sind,an den Schoos der Mutter, Asien, gclehnct. Diemeisten Thicre haben diese drei Welktheile gemeinund sind im Ganzen nur Ein Welttheil.
Amerika endlich; sowohl der Strich seinersteilen, unbewohnbar-hohen Gebirge, als derennoch tobende Vulkane und ihnen zu Füßen das nied-rige, in großen Strecken Mcerflache Land, sammtder lebendigen Schöpfung desselben, die sich vorzüg-lich in der Vegetation, den Amphibien, Insekten,Vögeln und dagegen in weniger Gattungen voll-kommner nnd so lebhafter Landthiere freuet, als indenen sich die alte Welt fühlet; alle diese Gründe,zu denen die junge und rohe Verfassung seiner ge-