der Geschichte der Menschheit. 227
auf die Erzieher des Menschenqeschlechts, die VaterdeS Vaterlandes und ihre Erzognen. Entweder müs-se» diese durchaus keiner Besserung fähig seyn; oderalle die Jahrtausende, seitdem Menschen regiert wur-den, müßten es doch merklich geinacht haben, wasaus ihnen geworden sei? und zu welchem Zweck jenesie erzogen haben? Der Verfolg dieses Werks wirdsolche Zwecke sehr deutlich zeigen.
2. Die Natur erzieht Familie»; der natürlich-ste Staat ist also auch Ei» Volk, mit Einem Na-tionalcharakter. Jahrtausende lang erhalt sich dieserin ihm Und kan», wenn seinem MitgebohrncN Für-sten daran liegt, am natürlichsten ausgebildet werden:denn ei» Volk ist sowohl eine Pflanze der Natur,als eine Familie; nur jenes mit Mehrere» Zweige».Nichts scheint also dem Zweck der Regierungen so of-fenbar entgegen, als die unnatürliche Vergrößerung derStaaten, die wilde Vermischung der MeNschen-Gat-tungcn und Nationen unter Einen Scepter. DerMenschensceptet ist viel zu schwach und klein, daßso widersinnige Theile in ihn eingeimpft werdenkönnten; zusammengeleimt werden sie also in einebtcchliche Maschine, die man Staats-Maschine nen-net, ohne inneres Lebe» und Sympathie der Theilegegen einander. Reiche dieser Art, die dem bestenMonarchen den Namen Vater des Vaterlandes soschwer mache», erscheinen i» der Geschuchte, wie jeneSymbole der MoNarchieen im Traumbilde des Pro-pheten, wo sich das lröwenhaupt mit dem Drachen-schweif und der Adlerflügel mit dem Varenfuß zuEinem unpatriocischen Staatsgebilde vereinigt. Wie
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