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Ideen zur Philosophie
meistens zur unverwclklichen Krone. Dos Maschi-nenwerk der Revolutionen irret mich also nicht mehr:es ist unscrm Geschlecht so nöthig, wie dem Stromseine Wogen, damit er nicht ein stehender Sumpfwerde. Immer verjüngt in seinen Gestalten, blühtder Genius der Humanität auf und ziehet palinge-netisch in Völkern, Generationen und Geschlechternweiter.
II
Das sonderbare Mittel zur Bildung derMenschen ist Sprache.
tX)m Menschen, ja selbst im Affen findet sich einsonderbarer Trieb der Nachahmung, der kcineswe-ges die Folge einer vernünftigen Uebcrlegung, son-dern ein unmittelbares Erzcugniß der organischenSympathie scheinet. Wie eine Saite der andernzutönt und mit der reincrn Dichtigkeit und Homo-geneität aller Körper auch ihre vibrirendc Fähigkeitzunimmt: so ist die menschliche Organisation, als
die feinste von allen, nvthwendig auch am meistendazu gestimmt, den Klang aller andern Wesen nach-zuhallcn und in sich zu fühlen. Die Geschichte derKrankheiten zeigt, daß nicht nur Affecten und kör-