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Zur Philosophie und Geschichte Theil 4 (1820) Ideen ; 2
Entstehung
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130
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Ideen zur Philosophie

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Er freut sich, wenn Weiber sterben, und die Son-ne hat ihre Lust an der Männer Tode. "

Niemand würde mirs danken, wenn ich fort-führe, die Phantasiecn niedrerer Völker also zuzeichnen Fände sich jemand, der dies Reich derEinbildungen, den wahren Limpus der Eitelkeit, derunsie Erde umgibt, zu durchreisen Lust halte: sowünschte ich ihm den ruhigen BemerkungSgeist, derzuerst frcy von allen Hypotheken 0er Uebercinstim-mung und Abstammung, allenthalben nur wie aufseinem Ort wäre, und auch jede Thorheit seinerMitbrüdec lehrreich zu machen wüßte. Was ichauszuzeichnen habe, sind einige allgemeine Wahr-nehmungen aus diesem lebendigen Schattenreich phamtasirender Völker.

r. Ueberall c b a r a k t c r i si r e n sichlnihm Klima ke und Nationen. Man halte dieGrönländische mit der Indischen, die Lappländischemit der Japanischen, die Peruanische mit der Ne-germytholoche zusammen; eine völlige Geographieder dichtenden Seele. Der Bramine würde sichkaum Ein Bild denken, wenn man ihm die Volu.spa der Isländer vorläse und erklärte: der Isländerfände beym Wedain sich eben so fremde. Jeder Na-tion ist ihre Vorstellunqsart um so tiefer cingcpragt,weil sie ihr eigen, mit ihrem Himmel und ihrerErde verwandt, aus ihrer Lebensart entsprossen, vcnVätern und Urvätern auf sie vererbt ist. Wobeyein Fremder am meisten staunt , glauben sic amdeutlichsten zu begreifen: wobey er lacht, sind siehöchst ernsthaft. Die Indier sage», daß das Schick-sal deS Menschen in sein Gehirn geschrieben sey,dessen feine Striche die unlesbaren Lettern aus dem